Unfall-Versicherungsschutz des Kindes

Für KinderTagespflegeperson:
Die KinderTagespflegeperson ist für alle Vorgaben, die den Schutz des Kindes betrifft zuständig und verantwortlich. Sie ist verpflichtet, als betrieblicher Ersthelfer in Kindertageseinrichtungen alle 2 Jahre den Erste-Hilfe-Kurs zu absolvieren und ihre Räume (Immobilie und Außengelände) sicher zu gestalten. Das Jugendamt überprüft im Rahmen der Eignungsfeststellung, ob die Räume "kindgerecht" sind. Im Falle eines Unfalls des Betreuungskindes kann die zuständige Unfallkasse die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften überprüfen.

Die Deutsche Gesellschaft der Unfallversicherer (DGUV), die Landesunfallkassen sowie die Berufsgenossenschaft der Wohlfahrtsverbände (BGW) bieten ausführliche Informationen rund um den gesetzlichen Versicherungsschutz der Kinder.

Für Sorgeberechtigte:
Die Kinder sind gemäß SGB VII §2 Abs 1 Nr 8  gesetzlich durch die Unfallversicherungsträger auch Landesunfallkassen genannt, in ungebrenzter Höhe unfallversichert. 
Voraussetzung ist: Die KinderTagespflegeperson hat eine gültige Pflegeerlaubnis und das Kind/die Kinder werden beim Jugendamt als betreut gemeldet. Muss in Folge einer "Notfallsituation" eine Person (z.B. Mutter ohne Pflegeerlaubnis) einspringen, hat es keine Auswirkungen auf den Versicherungsschutz der Tageskinder, auch wenn die Vertretung keine Pflegeerlaubnis hat. Zuständig für die Betreuung in Schleswig-Holstein und Hamburg ist die Unfallkasse Nord.

Der Unfall eines Kindes auf direktem Weg, während der Betreung und bei Abholung

ist dem behandlenden Arzt sowie umgehend dem örtlichen Jugendamt und der Unfallkasse Nord zu melden. Der Unfall ist in Form einer Unfallanzeige auszuführen.

Haftungsfreistellung bei "privat" vereinbarten/nicht öffentlich geförderten Betreuungsverhälntissen

Betreuungskinder, die nicht beim Jugendamt registriert sind, müssen eine private Unfallversicherung haben und vorweisen. Begrenzte Schadenssummen bei privaten Unfallversicherungsschutz können mit Hilfe einer Haftungsfreistellung zwischen den Sorgeberechtigten und den Dienstleistern vereinbart werden. 

Hinweis 
Besucherkinder, die bei Anlieferung/Abholung, bei Veranstaltungen etc. sich auf dem Grundstück befinden, toben... sind u.U. nicht versichert. Sie obliegen der Aufsichtspflicht der Sorgeberechtigten. Geschwisterkinder unter 12 Jahren (ohne Aufsichtsperson), gelten als nicht "geeignet" Kleinkinder aus der Betreuung abzuholen!


 

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